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Die Aegidienkirche ist die östlichste der drei Hannoverschen Innenstadt-kirchen, benannt nach dem Heiligen Ägidius, einem der 14 Nothelfer. Während des Zweiten Welkriegs wurde die Kirche 1943 bei einem Luftangriff zerstört. Die Ruine wurde nicht wieder aufgebaut und dient heute als Mahnmal. 1347 erbaute man die heute noch vorhandene, dreischiffige gotische Hallenkirche mit Chor und Langhaus. Der Turm erhielt 1703–1711 eine Barockfassade von Sudfeld Vick, 1826–28 wurde die Kirche von Laves im Innern umgebaut. An den Außenwänden sind zahlreiche Barock-Grabdenkmäler aus dem 17. und 18. Jh. zu bewundern. 1958 wurde der Turmstumpf mit einem Aufsatz mit Glockenspiel versehen, das regelmäßig ertönt.
Aegidienkirchhof 1 30159 Hannover
Tel. 0511 364370 Anfahrt: Haltestelle Markthalle/Landtag
S-Bahn 3,7,9
http://www.aegidienkirche-hannover.de
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